SPD diskutierte über die Digitalisierung in der Bildung

Als der heimische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich die öffentliche Gesprächsrunde der SPD-Fraktion im Bundestag mit der Überschrift „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“, zu der er und seine Fraktionskollegin Elvan Korkmaz aus dem benachbarten Kreis Gütersloh in das Lippstädter Technologiezentrum „Cartec“ eingeladen hatten, beendete, sprach er von „einem rauchenden Kopf“. So breit und komplex habe er die Beiträge der zweistündigen Diskussion empfunden.

Gruppenfoto

Zeigten die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung auf: Von links Wolfgang Nettelstroth, Günter Schmidt, Remco van der Velden, Elvan Korkmaz, Tim Kwoczek (Moderator des Abends), Wolfgang Hellmich und Wolfgang Percy Ott.

IT-Fachleute in die Schulen

In ihrer Ankündigung hatten der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Hellmich, und das Mitglied im Ausschuss für Digitale Agenda, Korkmaz, herausgestellt: „Die Wirtschaft 4.0 und die Arbeit 4.0 können auch für die Beschäftigung von Nutzen sein, wenn schulische Bildung wie Aus- und Weiterbildung zukunftsorientiert gestaltet werden.“ Die Aussprache mit Wolfgang Percy Ott vom Unternehmen Cisco Deutschland, das sich als weltweiter Marktführer in den Bereichen IT (Informationstechnik) und Netzwerk versteht, Wolfgang Nettelstroth, Industriegewerkschaft Metall Bielefeld, Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskolleg in Unna, und Remco van der Velden, Bürgermeister der Stadt Geseke, offenbarte, dass auch in der schulischen Bildung die digitalen Medien eine verstärkte Bedeutung einnehmen. Doch die Lehrerausbildung habe auf diesem Gebiet noch einen erheblichen Reformbedarf, war aus der Mitte der Versammlung zu hören. Schulleiter Schmidt sah es kritisch, die Pädagogen in den Schulen mit administrativen Aufgaben der Datenverarbeitung zu betrauen. Dies sollten vielmehr IT-Fachkräfte ausüben und unterstrich: „Unsere Lehrer haben eine andere Ausbildung“. Bürgermeister van der Velden teilte die Auffassung des Mannes aus Unna und erklärte dem Forum in Lippstadt, bereits mit der Einstellung einer speziellen Fachkraft für die Schulen in Geseke gehandelt zu haben. „Wir konnten nicht auf eine allgemeine Regelung des Landes warten“, begründete er sein Vorpreschen. Wie digitale Bildung in der Schule vermittelt werden kann, zeigte der vormals im Hochsauerlandkreis tätige Günter Schmidt am Beispiel in Unna auf: 400 IT-Plätze würden hier den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen. Im letzten Schuljahr habe man in Unna erstmals das Abitur digital geschrieben.

Öffentliche Daseinsvorsorge

Auf den vom Cisco-Manager Ott präsentierten Folien war zu lesen: „Fast jeder Job hat künftig einen IT-Bezug“. Folglich müssten die Betriebe ihr Personal schulen. Es gelte, insbesondere der Generation 40plus die digitalen Querschnittskompetenzen näherzubringen und dabei „die Mitarbeiter mitzunehmen“. Dafür sei auch „ein neuer Führungsstil“ erforderlich und „eine andere Arbeitsorganisation“ notwendig. Die Digitalisierung bestehe nach Einschätzung des Referenten Ott aus etwa 30 Prozent Technik, während das Wissen 70 Prozent umfasse. Laut Wolfgang Nettelstroth von der IG Metall müsse es das Ziel sein, die Arbeitswelt durch Digitalisierung und Vernetzung wirtschaftlich und sozial besser zu machen – statt einfach nur effizienter und billiger. Zudem setzte sich der Gewerkschaftler dafür ein, nach der Erstausbildung fortwährend Weiterbildungen anzubieten. Ebenso sei zu hinterfragen: „Wofür qualifizieren wir und wie kann der neue Arbeitsplatz aussehen?“ Elvan Korkmaz, seit 2017 Mitglied des Bundestages und Diplom-Verwaltungsfachwirtin mit beruflicher Erfahrung im Bielefelder Jobcenter und als Sachbearbeiterin für Stadtentwicklung in der Leineweberstadt, hob hervor: „Es wird viel über die Digitalisierung geredet, aber es passiert zu wenig.“ Als Beispiel führte die stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh die Landwirtschaft in ihrer Heimatregion an, „die einen zügigen Ausbau des Breitbandnetzes bedürfe, um die neuen Technologien auf den Feldern nutzen zu können“. Für die 33-jährige Sozialdemokratin gehört die Fortentwicklung der digitalen Geflechte zur „öffentlichen Daseinsvorsorge“. Gleichzeitig müssen, so die SPD-Frau, die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterschaft vorausschauend weiterentwickelt werden.

Verfasser: Hans Zaremba

Auf ein Gespräch mit Wolfgang Hellmich: Krammarkt bietet Gesprächsgelegenheit mit dem Bundestagsabgeordneten

Soest, 3. August 2018 – Am kommenden Donnerstag, 9. August 2018, findet der allmonatliche Krammarkt in der Lippstädter Fußgängerzone statt. Ein Anziehungspunkt für viele Menschen aus der Umgebung. Dies nimmt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich (SPD) zum Anlass, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

„Für mich ist der persönliche Dialog ein wichtiges Instrument meiner politischen Arbeit“, so Wolfgang Hellmich. Denn nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen auch vortragen, können diese mit nach Berlin genommen werden. „Von daher möchte ich alle Interessierten ermutigen mit mir in den Dialog zu treten.“

In der Zeit von 10:15 Uhr bis 12:30 Uhr wird der Abgeordnete am Stand in der Langen Straße, Ecke Luchtenstraße anzutreffen sein.

Telefonsprechstunde mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Hellmich (SPD)

Soest, 1. August 2018 – Die Politik muss für die Bürgerinnen und Bürger da sein. Deshalb ist es wichtig, dass die Politiker stets im Austausch mit den Mitbürger/innen sind, um deren Sorgen und Hoffnungen zu kennen. Um diesen Austausch zu gewährleisten lädt Wolfgang Hellmich, heimischer SPD-Bundestagsabgeordneter, zur Telefonsprechstunde am Montag, den 6. August 2018 ein.

„Ich möchte mit Menschen aus dem Kreis Soest ins Gespräch kommen“, sagt Wolfgang Hellmich. „Ich möchte wissen, wo ihnen der Schuh am meisten drückt und worauf die Politik ihrer Meinung nach einen besonderen Blick richten sollte.“

Die Telefonsprechstunde findet am kommenden Montag von 11:00 bis 12:00 Uhr statt. Wer mit dem Abgeordneten ins Gespräch kommen möchte, kann in dieser Uhrzeit einfach die Telefonnummer 02921/3647-16 wählen.

Deutscher Kita-Preis 2019: Ausgezeichnete frühkindliche Bildung

Soest, 20. Juli 2018 – 2019 werden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) erneut den Deutschen Kita-Preis vergeben. Mitmachen kann jede Kita und jede lokale Initiative in Deutschland, die sich für gute Aufwachsbedingungen von Kita-Kindern einsetzt und zeigt, wie Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung auf lokaler Ebene gemeistert werden können.

Wolfgang Hellmich, heimischer SPD-Bundestagsabgeordneter, ermuntert die verschiedenen Einrichtungen im Kreis Soest, sich auf den Preis zu bewerben. „Seit Beginn meiner Tätigkeit als Abgeordneter konnte ich viele Kitas im Kreis Soest besuchen und habe dabei viele interessante Ansätze für eine gute Kindertagesbetreuung gesehen“, so Hellmich. „Einige der Kitas hier in der Region haben meiner Meinung nach gute Chancen auf eine Auszeichnung.“

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten. Pro Kategorie werden zusätzlich vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Alle Informationen zur Bewerbung finden sich auf www.deutscher-kita-preis.de. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2018.

Flugtage in Bad Sassendorf erhalten Unterstützung durch die Bundeswehr

Soest, 8. Juni 2018 – Vom 17.-19.8.2018 finden die nächsten Flugtage Soest-Bad Sassendorf im Lohner Klei statt. Und auch in diesem Jahr wird die Bundeswehr die Flugtage aktiv unterstützen. Wie das internationale Hubschrauberzentrum in Bückeburg Wolfgang Hellmich, dem heimischen SPD Abgeordneten im Bundestag, mitteilte, sind die Flugtage in den offiziellen Flugveranstaltungskalender 2018, der von der Luftwaffe geführt wird, aufgenommen worden. Die Flugtage werden mit einem Schulungshubschrauber EC135 T1 oder H135 T3 aus Bückeburg unterstützt.

„Ich freue mich, dass es wie im Jahr zuvor gelungen ist, die Bundeswehr zu gewinnen, die Flugtage in Soest-Bad Sassendorf zu unterstützen. Nach den guten Erfahrungen der Bundeswehr mit den Leistungen der Flugsportgemeinschaft bei den Weltmeisterschaften im militärischen Fallschirmspringen und den Flugtagen 2017, ist damit sicher ein dauerhafter Partner für die Flugtage gewonnen. Das wird das Programm um einen attraktiven Punkt bereichern. Und die Besucherinnen und Besucher können sich auch über die Arbeit der Piloten informieren“, so Wolfgang Hellmich, MdB, der auch das Amt des Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages ausübt.

Wolfgang Hellmich fordert öffentliche Distanzierung der AfD von den Aussagen des AfD-MdBs Gauland

Berlin, 4. Juni 2018 – „In verabscheuungswürdiger Weise hat der AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag sein rechtsradikales Gedankengut zur Schau gestellt.

Mit seiner „Vogelschiss“-Aussage hat er die Millionen von Opfern des Krieges, die Opfer des Holocaust mit Millionen ermordeter Juden, die von den Nazis ermordeten Behinderten und Sinti und Roma offen verhöhnt. Mit der Entlehnung der 1000-jährigen Geschichte aus der Ideologie der Nationalsozialisten hat er außerdem unterstrichen, dass er eben dieser Ideologie verpflichtet ist.

Dem müssen sich alle Demokraten, die der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet sind, deutlich widersetzen. Bei uns darf diesem rechtsextremen Gedankengut kein Platz gelassen werden. Wehren wir den Anfängen. Ein solcher Abgeordneter ist des Deutschen Bundestages unwürdig.

Ich fordere die AfD im Kreis Soest und ihren Bundestagsabgeordneten auf, sich öffentlich und unmissverständlich von dem Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag zu distanzieren.“

Wolfgang Hellmich besucht die Gruppe „MMM“ (Migranten mischen mit)

Der MdB Wolfgang Hellmich zu Besuch bei den Siegern

Der Abgeordnete ist wieder aktiv bei den Menschen im Kreis Soest unterwegs. Sein Weg führte ihn u.a. zu der Migrantengruppe in die AWO Jugendmigrationsstelle Lippstadt, die für ihr Projekt „Flüchtlingen ein Gesicht geben“ in diesem Jahr gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet wurden. Der erste Preis wurde am 11. Mai in Paderborn vom Bündnis für Demokratie und Toleranz verliehen, am 13. Juni 2017 wurde der Gruppe in Hamburg vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier der Integrationspreis 2017 vergeben.

„Schon vor drei Jahren war ich von der Gruppe MMM sehr angetan. Ich finde einfach den Gruppennamen so treffend! Migranten mischen mit! Diese jungen Menschen, die sich in der Schule, in der Ausbildung, im Abi oder im Studium befinden, interessieren sich für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie mischen sich tatsächlich ein! Im Gespräch kann ich heraushören, dass sie viel Ahnung vom Weltgeschehen haben. Es macht Hoffnung zu sehen, mit wieviel Leidenschaft, Idealismus und Spaß diese jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren an die einzelnen Projekte herangehen. Besonders in ihrem gegenwärtigen Projekt, (Ausstellung und Bühnenprogramm) geben sie in eindrucksvoller Form authentische Darstellungen über Leid, Schmerz, Trauer, Heimweh, aber auch Liebe und Hoffnung, die sie auf der Flucht und danach erlebt haben.“

Dem Abgeordneten wurde in den Räumlichkeiten der AWO das jüngste Projekt vorgestellt und Filmaufnahmen vom Bühnenprogramm gezeigt. Die Gruppe wird im Januar 2018 ihr Bühnenprogramm zum dritten Mal in Berlin zeigen. „Sehr gern unterstütze ich ihr weiteres Vorhaben!“


Ein kurzer Ausschnitt aus dem Bühnenprogramm

Wolfgang Hellmich sucht das Gespräch mit den Bürgern

Kreis Soest, 7. November 2017 – Im Bundestag soll nach dem Willen der SPD-Fraktion wieder lebendiger diskutiert werden. Dazu sollen die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft stärker an der Politik beteiligt werden. Wolfgang Hellmich, der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete, wird vom 13. bis 16. November im ganzen Kreisgebiet für Gespräche unterwegs sein.

„Wir wollen im Bundestag über die Themen sprechen, die den Menschen wirklich wichtig sind“, sagt Wolfgang Hellmich. Wie viele andere SPD-Abgeordnete in ganz Deutschland werde er deshalb auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen, um zu erfahren, wo der Schuh drückt. „Welche Probleme muss die Politik anpacken? Wofür soll ich mich in Berlin einsetzen? Das sind die Fragen, die mich interessieren“, so Hellmich.

So finden in der kommenden Woche viele Gesprächstermine in Schulen und mit verschiedenen Vereinen und Verbänden statt. Dabei ist unter anderem auch ein Gespräch mit dem Kreisimkerverein, wo das Insektensterben thematisiert werden soll. Neben solchen festen Terminen sollen auch spontane Hausbesuche stattfinden.

Wolfgang Hellmich sei es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger in Berlin gut zu vertreten. Deshalb will er nicht nur vor den Wahlen an den Türen klingeln, sondern auch danach. „Ich möchte auch zwischen den Wahlen mit den Menschen im Gespräch bleiben und ihre Anregungen mit in den Bundestag nehmen.“

Der Dialog soll auch nach der kommenden Woche fortgesetzt und weiter verstärkt werden. Mitreden können die Bürgerinnen und Bürger auch im Internet. Auf der Seite www.spdfraktion.de/dialog kann jeder den SPD-Abgeordneten Vorschläge machen, wofür sie sich im Bundestag einsetzen sollen.

Deutliches Nein zu „Rente mit 70“

Skeptisch betrachtete der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich (SPD) die Auslassungen der Bundeskanzlerin zu den Überlegungen zur „Rente mit 70“, als er im Rahmen des von der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der Lippstädter SPD ausgerichteten öffentlichen Kaffeeklatsches einige sozialpolitische Themen in den Mittelpunkt seiner Ansprache rückte.