Deutliches Nein zu „Rente mit 70“

Skeptisch betrachtete der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich (SPD) die Auslassungen der Bundeskanzlerin zu den Überlegungen zur „Rente mit 70“, als er im Rahmen des von der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der Lippstädter SPD ausgerichteten öffentlichen Kaffeeklatsches einige sozialpolitische Themen in den Mittelpunkt seiner Ansprache rückte.

Bund fördert Projekt des Fördervereins Gymnasium Eringerfeld e.V.

Berlin/Geseke, 13. September 2017 – Gute Post wird in den kommenden Tagen den Förderverein Gymnasium Eringerfeld e.V. erreichen: Der Bund hat beschlossen, das Projekt „Alltagsdeutsch – Förderung der Sprachpraxis durch Deutschkurse“ finanziell zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogrammes Ländliche Entwicklung (BULE), werden 8.445 Euro bereitgestellt.

Wolfgang Hellmich, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest, zeigt sich erfreut: „Sprache ist der Kitt einer jeden Gesellschaft. Dabei geht es um weit mehr, als um Verständigung. Konkrete Sprachpraxis zu fördern ist ein wichtiger Schritt zu mehr Teilhabe und Chancengleichheit. Die finanzielle Unterstützung der Arbeit des Fördervereins Gymnasium Eringerfeld e.V. durch den Bund ist zudem eine Würdigung all derer, die mit Fleiß und Engagement zum Erfolg des Projektes ‚Alltagsdeutsch – Förderung der Sprachpraxis durch Deutschkurse‘ beitragen.“

Deutscher Bundestag sucht noch Stipendiaten für die USA

Kreis Soest, 7. September 2017 – Noch bis zum 15. September können sich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) Schülerinnen und Schüler, sowie Auszubildende für ein Austauschjahr in den USA bewerben. Das PPP wird gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten getragen.

Alle Austauschschüler haben jeweils einen Bundestagsabgeordneten als betreuenden Paten. Wolfgang Hellmich hat sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Pate im PPP engagiert. „Das Kennenlernen anderer Kulturen fördert Toleranz und auch das Verständnis für Andersdenkende“, betont der Soester Bundestagsabgeordnete. „Daher leisten Schüleraustausche einen wichtigen Beitrag für die Demokratie.“

Als Vollstipendium deckt das PPP-Stipendium den kompletten Kostenbeitrag für das Austauschjahr ab – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung.

Interessierte Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2000 und dem 31. Juli 2003 geboren sind, haben noch bis zum 15. September Zeit sich zu bewerben. Auszubildende müssen nah dem 31. Juli 1993 geboren sein und ihre Berufsausbildung bis zum 31. Juli 2018 abgeschlossen haben. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bundestag.de/ppp. Dort ist auch eine direkte Bewerbung möglich.

Bund fördert Projekt „Kulturen-Garten als Ort der Begegnung“ des Soroptimisten Club Werl e.V.

Berlin/Werl, 23. August 2017 – Gute Post wird in den kommenden Tagen den Soroptimisten-Club Werl e.V. erreichen: Der Bund hat beschlossen, das Projekt „Kulturen-Garten als Ort der
Begegnung“ finanziell zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogrammes Ländliche Entwicklung (BULE), wird der Kulturgarten mit 3.200 Euro unterstützt werden.

Wolfgang Hellmich, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest, zeigt sich erfreut: „Der Erfolg des Förderantrags des Soroptimisten Clubs würdigt nicht nur das Engagement der Beteiligten, sondern zeichnet auch die Bedeutung des Projektes aus. Mit dem Kulturen-Garten wird eine Stätte der Begegnung für Menschen verschiedener Herkunft angeboten. Das hilft Sprachbarrieren abzubauen und Verständnis für die jeweiligen Kulturen zu schaffen. Der gemeinsame und bewusste Umgang mit der Natur wird in dem Werler Projekt auf vorbildliche Weise nutzbar gemacht. Mit seiner Entscheidung würdigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Kulturen-Garten als wichtigen und förderwürdigen Beitrag zur Schaffung und Weiterentwicklung attraktiver Lebensräume.“

Bund fördert Projekt des Runden Tischs Möhnesee

Berlin/Möhnesee, 22. August 2017 – Der Runde Tisch Möhnesee darf sich in den kommenden Tagen über gute Post freuen: Der Bund wird die „Give-House-Erweiterung um einen Bereich, in dem sich Flüchtlinge kostenfrei Möbel, Haushaltswaren und Kleidung aussuchen können“ fördern. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) wird dieses Projekt mit 7.500 Euro unterstützt werden.

Wolfgang Hellmich, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest, ist zufrieden: „Der Erfolg des Antrags des Runden Tischs Möhnesee unterstreicht die Bedeutung dieses basisdemokratischen Bürgerengagements. Mit seiner Entscheidung würdigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Runden Tisch als Koordinierungseinrichtung für humanistische, karitative und politische Aktivitäten einzelner Organisationen, Personen und Verbände.“ Ziel des Runden Tischs Möhnesee ist die Optimierung von Hilfsangeboten um die Situation von Asylsuchenden, Migranten und Bedürftigen zu verbessern.

Hellmich lobt insbesondere die Flexibilität des Runden Tisches: Dieser habe kein klassisches Programm, sondern richtet seine aktuellen Aufgaben nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Institutionen und Personen aus. „Zudem übernimmt er auch eine gesamtgesellschaftliche integrative Aufgabe, da Vertreter von Behörden, Parteien, Kirchen, interessierten Bürgern sowie Migranten und Flüchtlingen gemeinsam Projekte realisieren“, lobt Hellmich den Ansatz des Runden Tisches.

Besuch von Iris Gleicke, MdB, im Kreis Soest

Meiner Einladung folgend besuchte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und meine Kollegin im Bundestag, Iris Gleicke, den Kreis Soest. Stationen ihres Besuches zum Thema Tourismus waren Warstein und Möhnesee.

Vor Vertretern aus Stadtverwaltung, Gastronomie, Ehrenamt, Übernachtungsbetrieben und der Tourismusbranche betonte sie: „Tourismusentwicklung ist Wirtschaftsentwicklung und Tourismusfragen sind auch wirtschaftspolitische Fragen.“ Denn die Tourismusbranche ist ein großer Wirtschaftszweig, mit einer Vielzahl an Beschäftigten.

Um diese Branche zu stärken, und mehr Gäste in die Region zu bekommen, sind Digitalisierung und Netzwerke von großer Bedeutung. „Kirchturmdenken“ müsse vermieden werden und die Region sollte sich, laut Gleicke als Gesamtheit vermarkten. Sie betonte allerdings, dass Tourismusprojekte nur vor Ort entwickelt werden können. Dabei spiele auch die Akzeptanz der Bevölkerung für Tourismus eine wichtige Rolle. Hierzu nannte sie Modellprojekte aus ganz Deutschland, welche über die Bundesregierung gefördert wurden. Mehr über diese Modellprojekte und die Förderung ist zu lesen auf der Website www.culturcamp.de.

Auch war „Reisen für alle“, also Reisen für Menschen mit Behinderungen und das Thema Barrierefreiheit ein großes Anliegen für Iris Gleicke.

Einen weiteren Schwerpunkt nahm das Thema Fachkräfte im Tourismus ein. Hier wies Iris Gleicke auf die Wichtigkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Vereinbarkeit von Pflege der Angehörigen und Beruf hin.

Michelle Müntefering zu Gast in Soest

Über die Entwicklungen in der Türkei und die deutsch-türkischen Beziehungen diskutierte Michelle Müntefering am vergangenen Dienstag im Kaisersaal in Soest auf Einladung ihres Bundestagskollegen Wolfgang Hellmich. Michelle Müntefering ist Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe und Vizepräsidentin der Deutsch-Türkischen Gesellschaft in Berlin. Vor rund 30 Teilnehmern hat die geborene Hernerin im Kaisersaal berichtet, wie sie in diesen Tagen die Ereignisse in Ankara und Istanbul aufnimmt und über eigene Erfahrungen mit und in der Türkei berichtet. Jenseits der besorgniserregenden politischen Entwicklung in der Türkei sei es wichtig, dass die Kontakte zwischen den Menschen aufrechterhalten werden und die demokratischen Kräfte zu unterstützen, so Müntefering. Sie stieß damit bei den Teilnehmern auf Zustimmung – ihnen ging es neben den deutsch-türkischen Beziehungen insgesamt auch um die Menschen mit einem türkischen Hintergrund vor Ort.

Wolfgang Hellmich MdB, Michelle Müntefering MdB, sowie Marita Stratmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Soest.

„Neues Jahr – neue Chancen, neue Herausforderungen?“ mit Peer Steinbrück

Am Donnerstag, den 04.02.2016, konnte ich Peer Steinbrück, meinen Bundestagskollegen und Finanzminister a.D. in der Soester Stadthalle willkommen heißen. Gemeinsam begrüßten wir mehr als 150 interessierte Gäste, die unserer Einladung zur Fraktion vor Ort Veranstaltung „Neues Jahr – neue Chancen, neue Herausforderungen?“ gefolgt waren.

Peer beantwortete eine Menge Fragen aus dem Publikum zu Themen wie Flüchtlingskrise, Ukraine-Konflikt, Deutschland als Technologiestandort etc. Ich kann mich seinem Wunsch zu mehr Höflichkeit und Respekt im Umgang miteinander anschließen. Das bezieht sich auf das Miteinander in der Gesellschaft, aber auch auf die Tonart gegenüber Politikern. Viele sind ehrenamtlich tätig und verdienen unser aller Respekt.

Natürlich war allen Anwesenden klar, dass wir uns aktuell in einer sehr schwierigen Zeit befinden. Peer bezeichnete die Jahre 2014/2015 aufgrund der Flüchtlingskrise als geschichtliche Zäsur in der bundesdeutschen Geschichte. Einfache und schnelle Antworten auf die drängenden Fragen gibt es allerdings nicht.

Trotz aller Probleme sind Peer und ich zuversichtlich, was unser aller Zukunft anbelangt. Deutschland ist ein starkes Land, das schon viele Herausforderungen in seiner Geschichte gemeistert hat. Es wird auch die aktuellen und kommenden meistern, da sind wir uns ganz sicher.

Veranstaltung mit Peer Steinbrück am 04.02.2016

Besuch in Warstein am 03.02.2016

Einen Tag vor Weiberfastnacht, am 3.2. war ich wieder auf meiner „Abgeordneter vor Ort-Tour“ zu Gast in Warstein. Bürgermeister Dr. Thomas Schöne hat mich zusammen mit seinem Team Abteilungsleiter Franz Wiese und Abteilungsleiter Josef Pieper im Rathaus begrüßt. Wichtig war für mich den Bürgermeister persönlich kennen zu lernen und einfach aufmerksam zu sein, wo in Warstein „der Schuh drückt“. Sehr viele Themen wurden in recht kurzer Zeit besprochen.

Zwei Hauptthemen begleiteten uns den ganzen Tag: Der Karneval, Warstein gilt als Karnevalshochburg mit seinem Bürgermeister als leidenschaftlicher Jecke und das Thema: Flüchtlingssituation in Warstein. Kurz angesprochen fuhren wir auch direkt zu den Flüchtlingsunterkünften „Alte Grundschule“ und „Haus Teiplaß“. Es ist mir wichtig, mit den „Internationalen Gästen“ auch ins Gespräch zu kommen. Nur so kann ich mir ein Bild machen und höre von den Menschen selbst, wie es Ihnen geht und was sie auf Ihrer Flucht erlebt haben.

Beim anschließenden Termin beim Unternehmen Calcis musste ich leider auf den Bürgermeister verzichten, weil dieser seinen Verpflichtungen bei den verschiedenen Karnevalveranstaltungen wahrnehmen musste.

Das Unternehmen Calcis habe ich besucht, weil ich die Information hatte, dass sie aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums für die „Innovative energieeffiziente Branntkalk-Mahlanlage-Schichtrollenmühle“ gefördert wurde. Die Idee und die Umsetzung finde ich sehr spannend. Gegen Abend verließ ich die Stadt der Jecken um tags drauf mich mit allen „Nichtjecken“ bei der Veranstaltung mit Peer Steinbrück auf viele Fragen einzulassen.

YFU-Erfahrungsbericht zum Auslandsjahr in den USA vom August 2014 bis Juni 2015

„Wie stellst du dir dein Auslandsjahr eigentlich vor?“ An diese Frage erinnere ich mich wie an keine andere vor meinem Abflug in die USA und ich konnte sie damals nur schwer beantworten. Genauso schwer fiel es mir allerdings die Gegenfrage ein Jahr später zu beantworten. „Du, wie war eigentlich dein Austauschjahr?“ Denn wie sollte ich anderen von etwas erzählen, über das ich mir selbst noch nicht im Klaren war?

Jetzt, knappe fünf Monate nach meinem Rückflug, weiß ich auf die Fragen zu antworten, tue es aber nicht. Nicht weil ich unfreundlich bin und keine Lust habe mich mit Leuten zu unterhalten, sondern weil ich es nicht kann. Die Menschen geben sich mit meinen Antworten zufrieden wie: „Es war schön, ich hatte schlechte Tage, doch im Großen und Ganzen war es eine super Erfahrung.“ Und eben das ist das Problem, das Große und Ganze. Ein Jahr in einem anderen Land mit einer anderen Kultur, anderer Sprache, anderen Werten und auch mit einem anderen Leon Kutscher. Ich habe so viel zu erzählen, über Situationen und Gefühle, doch kann es nicht, weil es niemand so verstehen wird wie ich. Auf der Nachbereitungstagung konnte man sich annähern, an die an die „Aufarbeitung“ wie man so schön sagt und es steht außer Frage, dass es geholfen hat, doch trotzdem wird keine Übung, keine Gruppenkonversation und kein Teamer (freiwillige Arbeiter bei YFU) mich mit meinen Gedanken dahin bringen, wo ich gerne hin würde. Das alles heißt aber nicht, dass ich nicht erzählen werde, über das Wichtige, denn darum geht es schließlich in diesem Bericht.

Ich lebte mit einer Familie in St. Louis, Missouri im mittleren Westen der USA. Dort hatte ich neben den Gasteltern auch einen Gastbruder in meinem Alter und einen Hund. Meine Familie war streng christlich und neben dem wöchentlichen Kirchengang wurden auch alle anderen Einstellungen, ob politisch oder moralisch von der Religion geprägt. „Was in der Bibel steht ist Gesetz.“ Ich pflegte meinen Glauben in Deutschland wie es die meisten anderen in meinem Alter auch tun. In der Kirche, zu Weihnachten und Ostern, und wenn gefragt wird, sage ich, dass ich glaube, aber etwas dafür tun ist nicht drin. Ständig kollidierten meine Meinungen mit denen meiner Gasteltern, doch ließ ich sie das nie wissen um den Haussegen nicht zu erschüttern. Also machte ich das mit mir selber aus und so änderte sich meine Einstellung zu Religion rapide. Ich erzähle dies alles so genau, da es für mich auch jetzt in Deutschland einen spürbaren Unterschied macht. Ich denke anders und handele anders, während kein Tag vergeht, an dem ich nicht die Erinnerungen an dieses Thema in meinem Auslandsjahr wieder hervorrufe. Trotz dieser Gegenseitigkeiten bin ich meiner Gastfamilie sehr dankbar, denn es ist nicht selbstverständlich jemand Fremdes für eine solch lange Zeit aufzunehmen.

Abgesehen von meiner Gastfamilie hatten so viele andere Menschen so viele verschiedene Einflüsse auf mich, gute wie schlechte. Es dauerte ein wenig, bis ich den wirklichen Anschluss finden konnte, doch durch Sport und zum Beispiel einer Deutsch AG war es nicht unmöglich. Am Wochenende sind wir oft herumgefahren, haben Leute getroffen und eine gute Zeit gehabt, an die ich mich gerne zurückerinnere. Auch hatte ich eine tolle Gemeinschaft von Seiten der YFU. Egal ob Däne, Finne, Polin oder Türkin, wir verstanden uns alle sehr gut und spielten zum Beispiel in der Freizeit zusammen Fußball oder hatten Pool-Partys im Sommer.

Kulturell finde ich Amerika auch äußerst interessant. Das amerikanische Essen habe ich zu lieben und schätzen gelernt, wobei ich nicht von Burger King oder Taco Bell spreche, sondern von Barbecue und Pizza. Wer nach Amerika fährt muss die Chicago Big Pizza und Pulled Pork auf jeden Fall probieren. Genauso wie „Maccaroni and Cheese“, meine drei absoluten Favoriten. Ich war auch mehrmals in Konzerten von einem sehr interessanten Orchester oder Aufführungen wie „Das Phantom der Oper“, was deutlich zeigt, dass Amerika mehr zu bieten hat als Partys und Alkohol, wie es Filme doch gerne aufzeigen. Außerdem habe ich die Rassenprobleme, das heißt Rassismus und Unterschiede von Schwarz und Weiß, hautnah mitbekommen. Eine halbe Stunde von meinem Gasthaus lag nämlich der Ort Ferguson, in dem letzten Sommer Michael Brown erschossen wurde, was Demonstrationen und Gewalt nach sich zog. So konnte man auch die schlechten Seiten des Landes unbegrenzten Möglichkeiten kennenlernen, was definitiv zur Austauscherfahrung dazugehört.

Doch was haben mir all diese Erfahrungen gebracht, oder haben sie überhaupt etwas gebracht?
Und ich muss sagen: Ja! Ja, ich würde es nochmal machen. Ja, es ist nicht einfach. Und ja, ich würde es jedem anderen empfehlen. Man lernt selbstständiger zu werden, sich Menschen anzunähern und sein Leben anders wahrzunehmen. Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich vorher war und bereue es nicht im Geringsten. Ich fühle mich erwachsener und ein Stück unabhängiger, weil ich weiß, was ich alleine schaffen kann. Ich stehe auch noch immer mit Amerikanern in Kontakt und werde diesen Kontakt auch weiterhin pflegen.

Abschließen lässt sich sagen, dass ich an Lebensfreude dazu gewonnen habe und ich bin allen Menschen dankbar, die mir das alles ermöglicht haben.

 

Leon Kutscher