Deutscher Bundestag sucht noch Stipendiaten für die USA

Kreis Soest, 7. September 2017 – Noch bis zum 15. September können sich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) Schülerinnen und Schüler, sowie Auszubildende für ein Austauschjahr in den USA bewerben. Das PPP wird gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten getragen.

Alle Austauschschüler haben jeweils einen Bundestagsabgeordneten als betreuenden Paten. Wolfgang Hellmich hat sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Pate im PPP engagiert. „Das Kennenlernen anderer Kulturen fördert Toleranz und auch das Verständnis für Andersdenkende“, betont der Soester Bundestagsabgeordnete. „Daher leisten Schüleraustausche einen wichtigen Beitrag für die Demokratie.“

Als Vollstipendium deckt das PPP-Stipendium den kompletten Kostenbeitrag für das Austauschjahr ab – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung.

Interessierte Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2000 und dem 31. Juli 2003 geboren sind, haben noch bis zum 15. September Zeit sich zu bewerben. Auszubildende müssen nah dem 31. Juli 1993 geboren sein und ihre Berufsausbildung bis zum 31. Juli 2018 abgeschlossen haben. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.bundestag.de/ppp. Dort ist auch eine direkte Bewerbung möglich.

Bund fördert Projekt „Kulturen-Garten als Ort der Begegnung“ des Soroptimisten Club Werl e.V.

Berlin/Werl, 23. August 2017 – Gute Post wird in den kommenden Tagen den Soroptimisten-Club Werl e.V. erreichen: Der Bund hat beschlossen, das Projekt „Kulturen-Garten als Ort der
Begegnung“ finanziell zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogrammes Ländliche Entwicklung (BULE), wird der Kulturgarten mit 3.200 Euro unterstützt werden.

Wolfgang Hellmich, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest, zeigt sich erfreut: „Der Erfolg des Förderantrags des Soroptimisten Clubs würdigt nicht nur das Engagement der Beteiligten, sondern zeichnet auch die Bedeutung des Projektes aus. Mit dem Kulturen-Garten wird eine Stätte der Begegnung für Menschen verschiedener Herkunft angeboten. Das hilft Sprachbarrieren abzubauen und Verständnis für die jeweiligen Kulturen zu schaffen. Der gemeinsame und bewusste Umgang mit der Natur wird in dem Werler Projekt auf vorbildliche Weise nutzbar gemacht. Mit seiner Entscheidung würdigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Kulturen-Garten als wichtigen und förderwürdigen Beitrag zur Schaffung und Weiterentwicklung attraktiver Lebensräume.“

Bund fördert Projekt des Runden Tischs Möhnesee

Berlin/Möhnesee, 22. August 2017 – Der Runde Tisch Möhnesee darf sich in den kommenden Tagen über gute Post freuen: Der Bund wird die „Give-House-Erweiterung um einen Bereich, in dem sich Flüchtlinge kostenfrei Möbel, Haushaltswaren und Kleidung aussuchen können“ fördern. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) wird dieses Projekt mit 7.500 Euro unterstützt werden.

Wolfgang Hellmich, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest, ist zufrieden: „Der Erfolg des Antrags des Runden Tischs Möhnesee unterstreicht die Bedeutung dieses basisdemokratischen Bürgerengagements. Mit seiner Entscheidung würdigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Runden Tisch als Koordinierungseinrichtung für humanistische, karitative und politische Aktivitäten einzelner Organisationen, Personen und Verbände.“ Ziel des Runden Tischs Möhnesee ist die Optimierung von Hilfsangeboten um die Situation von Asylsuchenden, Migranten und Bedürftigen zu verbessern.

Hellmich lobt insbesondere die Flexibilität des Runden Tisches: Dieser habe kein klassisches Programm, sondern richtet seine aktuellen Aufgaben nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Institutionen und Personen aus. „Zudem übernimmt er auch eine gesamtgesellschaftliche integrative Aufgabe, da Vertreter von Behörden, Parteien, Kirchen, interessierten Bürgern sowie Migranten und Flüchtlingen gemeinsam Projekte realisieren“, lobt Hellmich den Ansatz des Runden Tisches.

Besuch von Iris Gleicke, MdB, im Kreis Soest

Meiner Einladung folgend besuchte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und meine Kollegin im Bundestag, Iris Gleicke, den Kreis Soest. Stationen ihres Besuches zum Thema Tourismus waren Warstein und Möhnesee.

Vor Vertretern aus Stadtverwaltung, Gastronomie, Ehrenamt, Übernachtungsbetrieben und der Tourismusbranche betonte sie: „Tourismusentwicklung ist Wirtschaftsentwicklung und Tourismusfragen sind auch wirtschaftspolitische Fragen.“ Denn die Tourismusbranche ist ein großer Wirtschaftszweig, mit einer Vielzahl an Beschäftigten.

Um diese Branche zu stärken, und mehr Gäste in die Region zu bekommen, sind Digitalisierung und Netzwerke von großer Bedeutung. „Kirchturmdenken“ müsse vermieden werden und die Region sollte sich, laut Gleicke als Gesamtheit vermarkten. Sie betonte allerdings, dass Tourismusprojekte nur vor Ort entwickelt werden können. Dabei spiele auch die Akzeptanz der Bevölkerung für Tourismus eine wichtige Rolle. Hierzu nannte sie Modellprojekte aus ganz Deutschland, welche über die Bundesregierung gefördert wurden. Mehr über diese Modellprojekte und die Förderung ist zu lesen auf der Website www.culturcamp.de.

Auch war „Reisen für alle“, also Reisen für Menschen mit Behinderungen und das Thema Barrierefreiheit ein großes Anliegen für Iris Gleicke.

Einen weiteren Schwerpunkt nahm das Thema Fachkräfte im Tourismus ein. Hier wies Iris Gleicke auf die Wichtigkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Vereinbarkeit von Pflege der Angehörigen und Beruf hin.

Besuch der Veteranenwoche in Kühlungsborn

Als Gast war ich zu Besuch bei der Veteranenwoche. Herzlichen Dank für die Einladung! Ich bin froh, dass ich hier war. Das persönliche Gespräch ist mit nichts zu ersetzen. Ich bin betroffen von den Schilderungen der Verwundeten und besonders auch von ihren Familien. Wir sind als Parlament schon ein guten Weg gemeinsam gegangen. Doch wird einem hier wieder klar vor Augen geführt, dass dieser noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe hier zum Beispiel erkannt wie wichtig es ist, dass die Familien voll in den Heilungsprozess integriert werden müssen. Die Einsätze und ihre möglichen Folgen für die Gesundheit müssen von der gesamten Familie bewältigt werden. Auch die Verantwortung des Dienstherrn hört nicht mit dem Dienstzeitende auf.
Ich danke der Soldaten und Veteranen Stiftung, der Militärseelsorge und Karstadt Reisen, dass sie diese Woche möglich gemacht haben. Wir bleiben dran!

Michelle Müntefering zu Gast in Soest

Über die Entwicklungen in der Türkei und die deutsch-türkischen Beziehungen diskutierte Michelle Müntefering am vergangenen Dienstag im Kaisersaal in Soest auf Einladung ihres Bundestagskollegen Wolfgang Hellmich. Michelle Müntefering ist Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe und Vizepräsidentin der Deutsch-Türkischen Gesellschaft in Berlin. Vor rund 30 Teilnehmern hat die geborene Hernerin im Kaisersaal berichtet, wie sie in diesen Tagen die Ereignisse in Ankara und Istanbul aufnimmt und über eigene Erfahrungen mit und in der Türkei berichtet. Jenseits der besorgniserregenden politischen Entwicklung in der Türkei sei es wichtig, dass die Kontakte zwischen den Menschen aufrechterhalten werden und die demokratischen Kräfte zu unterstützen, so Müntefering. Sie stieß damit bei den Teilnehmern auf Zustimmung – ihnen ging es neben den deutsch-türkischen Beziehungen insgesamt auch um die Menschen mit einem türkischen Hintergrund vor Ort.

Wolfgang Hellmich MdB, Michelle Müntefering MdB, sowie Marita Stratmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Soest.

Informationsveranstaltung des Arbeitskreises Sicherheitspolitik und Bundeswehr der NRWSPD

Am 8. August diskutiere ich auf Einladung des Arbeitskreises Sicherheitspolitik und Bundeswehr der NRWSPD

  • über die aktuelle Sicherheitspolitische Entwicklung
  • zur Lage der Bundeswehr
  • das Regierungsprogramm/Bundestagswahl 2017

Unter folgendem Link können sich Interessierte gerne für die Veranstaltung anmelden: http://nrw.spd-infoportal.de/AK_Sicherheit_08_08_17

Im Interview mit Tilo Jung: Jung & Naiv

Am 19. Juni wurde ich von Tilo Jung interviewt und konnte dabei über meine Rolle als Bundestagsabgeordneter für den Kreis Soest und als Vorsitzender des Verteidigungsausschusses sprechen.

Petersberger Gespräche

Ungewöhnlich früh fanden in diesem Jahr die traditionellen Petersberger Gespräche zur Sicherheit statt: Bereits am vergangenen Samstag diskutierten über 300 Gäste mit einem hochrangig besetzten Podium Fragen rund um die Bundeswehr sowie die sicherheitspolitische Lage in bewegten Zeiten. Die Petersberger Gespräche wurden bereits zum dreizehnten Mal in Königswinter bei Bonn abgehalten. Es war mir eine Ehre, Mitveranstalter zu sein. Mit mir auf dem Podium: die Präsidentin der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. Ulrike Merten, Moderator Hans-Joachim Schaprian, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels sowie der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner.

 

Besuch des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme und des Dienstleistungszentrums Aachen

Am 23. Mai habe ich, begleitet vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Sicherheit und Bundeswehr der SPDNRW Oberst a.D. Joachim Schaprian, den Standort Aachen mit dem Ausbildungszentrum Technik Landsysteme und das Dienstleistungszentrum Aachen besucht.
Im Gespräch mit dem Kommandeur des Ausbildungszentrum Brigadegeneral Lungershausen und dem Führungskreis des Ausbildungszentrums wurde mir der komplexe Auftrag der technischen Ausbildung des militärischen Instandsetzungspersonals für die Landsysteme der Bundeswehr in Vortrag und in der Praxis vorgestellt. Dabei war für mich die Internationale Zusammenarbeit bei der technischen Ausbildung bei einigen Systemen von besonderen Interesse. Hier sehe ich in der Zukunft noch gute Chancen, die Ausbildung mit Vorteilen für Alle zu intensivieren. Die Unterstützung  bei technischen Problemen oder bei Systemen die ohne Versorgungsreife im Auslandseinsatz mit Hilfe eines Help-Desk durch die Spezialisten des Ausbildungszentrums erfolgen, sehe ich als große Hilfe für die Instandsetzer im Einsatz an. Beeindruckt hat mich die große technische und fachliche Kompetenz der am Ausbildungszentrum tätigen Soldatinnen und Soldaten und der zivilen Mitarbeiter.
Regierungsdirektor Berger stellte mir dann das Dienstleistungszentrum Aachen mit seinen mehr als 600 Mitarbeitern vor. Beeindruckend für mich war, dass hier mehr als 280 Auszubildende in 10 verschiedenen Ausbildungsberufen eine Lehre absolvieren. Zusammen mit den erheblichen Aufträgen, die durch das Dienstleistungszentrum beauftragt werden, zeigt dieses die große Bedeutung der Bundeswehr in der Region als Wirtschaftsfaktor.
Beeindruckend war für mich die Arbeit, die die Fachleute des Bereichs Technik/ Logistik bei der technisch/logistischen Einsatzprüfung an Landsystemen und Munition durchführen. Am Beispiel des neuen Schützenpanzers Puma wurde mir die technisch-logistische Einsatzprüfung vorgeführt. Diese Teams leisten mit ihrer Arbeit und den daraus abgeleiteten Änderungsforderungen einen unverzichtbaren Beitrag, um Systeme im Einsatz prüfen und instandsetzen zu können.  Die Erkenntnisse, die ich von dort mitgenommen habe, werde ich im Verteidigungsausschuss thematisieren müssen.
Wie immer, führe ich zum Abschluss eines Besuches ein Gespräch mit Personalvertretern und Vertrauenspersonen durch. Neben einer kritischen Bewertung aktueller Maßnahmen der Leitung des BMVg standen auch hier, wie im Gespräch mit den Dienststellenleitern, die unverständlich lange Dauer von Renovierungs- und  Baumaßnahmen im Mittelpunkt. Auch hier werde ich im BMVg nachfassen.